Von Georg Christoph Lichtenberg stammt folgender schöner Spruch:
Was den Schriftsteller beliebt macht, ist nicht so wohl neue Empfindungen zu beschreiben, als vielmehr den gemeinsten einen Anstrich von Wichtigkeit zu geben und dem Leser dadurch glauben zu machen, er habe etwas so Ungewöhnliches gedacht, oder noch besser, gemeine Dinge so schön zu sagen, dass der Leser, den Gedanken nach dem Ausdruck schätzend, zu glauben anfängt er habe würklich einen großen Einfall gehabt, indem er etwas ehmals gedacht was sich schön sagen läßt.
Das hat er zwischen 1776 und 1779 in seinen Sudelbüchern, Heft F, notiert. Immer noch gültig.